wenn sie mit mir in resonanz treten wollen – für gespräche, erwerb oder kooperation – schreiben sie mir gern:
sebastian(at)sebastianhaenel.de
oder besuchen sie mich im atelier:
atelier sebastian hänel / landeskronstr. 49 / 02826 görlitz
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sebastian(at)sebastianhaenel.de
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atelier sebastian hänel / landeskronstr. 49 / 02826 görlitz
installationen
Meine orts- und themenbezogenen Installationen im Innen- und Außenraum sind oft interaktiv angelegt. sie arbeiten mit unseren zwischenmenschlichen Verhaltensweisen oder sind ortsspezifisch angelegt und setzen sich mit zeit, raum und vergänglichkeit auseinander. gern verwende ich fundstücke, alte objekte, naturmaterialien für ihre umsetzung.
performance art
In meinen körperorientierten Live-Performances erschaffe und gestalte ich in Bezug zum jeweiligen Ort beeinflussbare z.T. interaktive Prozesse, in denen ich oft zu den Themen Verletzlichkeit, Unsicherheit und Verlorenheit arbeite.
durch die performance art habe ich einen wichtigen zugang zum prozessorientierten arbeiten und zur stärke von vergänglichkeit erhalten.
meist finden die performances im öffentlichen raum statt. internationale beteiligungen bisher an festivals in deutschland, polen, tschechien und serbien.
wesentliche einflüsse für meine performativen arbeiten habe ich von bbb johannes deimling (dresden), laurence beaudoin morin (montreal) und stefanie trojan erhalten (frankfurt/m).
letter posters
diese serie habe ich 2025 begonnen, um mehr mit schrift, typografie und sprache zu arbeiten. jedes poster ist ein versuch, die aussage und bedeutung eines wortes oder eines satzes unter ausschließlicher verwendung seiner eigenen buchstabenformen grafisch dem betrachter zu vermitteln. insofern auch ein versuch von übersetzung.
die arbeiten sind monoprints mit stempel-buchstaben. formate: 61,3×43,7cm / 50x75cm / 70x100cm
cyanotypien
Durch die Herkunft der Cyanotypie aus der Frühzeit der Fotografie wohnt ihrem Belichtungsprozess eine Einfachheit und Langsamkeit inne, die unserer heutigen Zeit oft verloren gegangen ist.
Ich als Kind dieser Zeit und meiner Eltern, die als Kinder den 2. Weltkrieg erlebten, fühle stattdessen innere Unruhe und Getriebenheit. Ob es eine Erklärung ist oder nicht, die 10 – 15 Minuten Belichtungszeit, die eine Cyanotypie braucht, haben in mir den Wunsch erweckt, während dieser Zeit noch etwas zu tun.
So entstanden diese Bilder durch spontane Veränderungen von Materialien und Objekten während der Belichtung direkt auf dem Papier.
Im Spiel von Licht und Schatten suche ich dort Spuren von Ort, Material und Prozess einzufangen. Da für diese Technik Sonne und Wasser notwendige Komponenten sind, arbeite ich oft im Naturraum von Teichen, Seen, Flüssen oder dem Meer und z. T. quer durch Europa sowie gern mit dem, was ich am Platz vorfinde. Durch Veränderungen während der Belichtungszeit geschieht eine Komposition in Echtzeit, deren Verlauf viele der Arbeiten abbilden. Konzeptuelles und spontanes Agieren geben sich hier auf immer wieder überraschende Weise die Hände.
kleingedrucktes
Diese Serie besteht aus 29 Monoprints und einem Linolschnitt, mit dem sie gedruckt wurde. Dabei haben mich die Überlagerungseffekte und das Gestalten von Formen mit Hilfe des Druckpapiers selbst interessiert. Die Blätter wurden mehrfach überdruckt und während jedes Druckvorgangs entstanden unterschiedliche Spuren auf mehreren Blättern gleichzeitig.
Der Titel kleingedrucktes bezieht sich sowohl auf das Format A6 als auch auf oft den nicht oder schwer lesbaren Text auf Beipackzetteln, Verträgen, Anleitungen etc. Der Schnitt selbst in seiner einfachen Gestaltung nur aus Linien erinnert dabei an Fließtext im Blocksatz. Insofern sind diese Arbeiten auch Schriftblätter, die ihre Information durch Verdichtung, Auslassung und Kombination übermitteln.
Format aller Blätter 10,5×14,8cm / 2017